Die 472 Euro auf dem Küchentisch

Ich kam an einem Dienstag früher aus der Buchhandlung nach Hause, weil im Lager ein Wasserrohr geplatzt war und Frau Obermeier den Laden um zwei dichtgemacht hatte. Unterwegs kaufte ich noch beim Bäcker in der Aidenbachstraße zwei Laugenbrezen, ein halbes Bauernbrot und – aus reiner Gewohnheit – ein Glas Leberwurst mit Schnittlauch. Ralfs Lieblingssorte. Die Tragetasche riss im Hausflur, genau zwischen zweiter und dritter Etage. Das Leberwurstglas rollte über den alten Linoleumboden bis vor die Wohnungstür von den Nowaks und blieb dort stehen.

Ich bückte mich gerade danach, da hörte ich Ralfs Stimme aus unserer Wohnung. Die Tür war nur angelehnt.

Er telefonierte.

«Nein, sag ihr noch nichts. Ich muss erst den Kredit durchziehen und klären, was nach dem Verkauf der Werkstatt übrig bleibt.»

Ich kniete im Treppenhaus, eine Brezel in der Hand, und rührte mich nicht. Seine Stimme war völlig entspannt. So wie wenn er mit dem Steuerberater über Abschreibungen redete oder mit der Versicherung über die alte Mercedes-Transporterflotte.

«Die Petra ist ein erwachsener Mensch, die fällt schon nicht um. Ich kann doch nicht mein Leben lang Rücksicht darauf nehmen, dass sie vielleicht durchdreht.»

Petra. Das war ich.

Wir waren seit achtundzwanzig Jahren verheiratet. Wir hatten die kleine Autowerkstatt am Ortsrand von Dachau gemeinsam aufgebaut, aus dem Nichts, in einer gemieteten Halle ohne Heizung, mit zwei Gruben und einem geliehenen Kompressor. Ralf hatte in der Früh die Meisterprüfung gemacht, ich hatte abends die Buchhaltung erledigt, nachdem ich den ganzen Tag in der Buchhandlung gestanden hatte. Wir hatten einen Sohn, Hannes, der in Augsburg Maschinenbau studiert.

Und jetzt lehnte mein Mann irgendwo da drinnen an der Küchenzeile und erklärte einem anderen Menschen, dass ich schon nicht umfallen würde.

Ich stand auf. Ich zog die Tür ganz auf.

Ralf saß am Küchentisch, das Handy am Ohr, vor sich einen halb vollen Becher Kaffee. Als er mich sah, brach er mitten im Satz ab.

«Ich ruf zurück», murmelte er und legte auf.

«Mit wem redest du?»

«Petra, bitte. Mach jetzt keine Szene.»

Er sagte das so, als wäre ich diejenige, die sich nicht im Griff hat. Als wäre ich ein Problem, das man höflich umschifft. Das war schlimmer als alles, was danach kam.

«Mit wem telefonierst du, Ralf?»

Er sah nicht mich an, sondern die Brezel, die ich noch immer in der Hand hielt. Als hätte die Brezel ihn beim Fremdgehen erwischt.

«Mit Silke.»

Silke. Ich wusste sofort, welche. Die neue Bürokauffrau, die er vor drei Monaten für die Annahme eingestellt hatte. Achtunddreißig Jahre alt, rote Brille, ständig einen Becher Chai Latte auf dem Schreibtisch. Bei der letzten Weihnachtsfeier hatte sie mir zu lange die Hand geschüttelt und zu betont gesagt, wie toll sie es finde, dass «Ralfs Frau» auch arbeite.

Ich habe sie nicht eine Sekunde lang ernst genommen. Sie war für mich ein Kind. Ein freundlicher Gast.

«Seit wann?»

Ralf rieb sich den Nasenrücken. Da kannte ich ihn gut genug: Er machte das immer, wenn er eine Rechnung zusammenrechnete, bei der die Zahlen nicht aufgingen.

«Es ist nicht das, was du denkst.»

«Ralf, ich denke gar nichts. Ich frage nur: Seit wann?»

Er schwieg einen Augenblick. Dann sagte er leise:

«Seit ungefähr eineinhalb Jahren.»

Eineinhalb Jahre. Achtzehn Monate. In denen er behauptet hatte, er müsse samstags in die Werkstatt. Er habe Rückenschmerzen. Ihm sei nicht nach Ausgehen. In denen ich ihm Tee machte, wenn er hustete, und mich abends leise fragte, ob er vielleicht depressiv sei. Ich dachte, wir würden zusammen alt. Er dachte, ich würde schon nicht umfallen.

Ich legte die Brezel auf den Tisch. Ganz vorsichtig, als wäre sie aus Porzellan.

«Weißt du noch, Ralf, was du gesagt hast, als wir die Werkstatt gekauft haben?»

Er schaute weg.

«Du hast gesagt: Petra, wenn wir das durchstehen, gehört uns die Welt.»

Er nickte knapp. Aber nicht zu mir. Eher zu irgendeinem unsichtbaren Gutachter, der das Gespräch zufällig mithörte.

Dann sagte er: «Ich liebe dich noch. Nur anders.»

Ich hätte lachen können. Ehrlich. Es war so ein Satz für einen Film am Sonntagnachmittag. Stattdessen hörte ich mich ganz sachte fragen: «Und sie? Ist sie der Teil, der noch funktioniert?»

Ralf antwortete nicht.

Am Samstag darauf rief er unseren Sohn an und bestellte ihn nach Hause. «Wir müssen als Familie etwas besprechen», sagte er am Telefon. Als ginge es um den neuen Gasvertrag. Hannes kam, ahnungslos, mit einem Kasten Augustiner im Kofferraum. Er hatte Geburtstagsgeschenke für uns beide dabei, weil er so selten kam.

Ralf stellte sich ans Fenster und verkündete, er ziehe aus.

«Nur für eine Weile. Damit alle Abstand gewinnen.»

Hannes setzte sich auf den Hocker im Flur und zog sich die Schuhe aus, ganz bedächtig, Schnürsenkel für Schnürsenkel. Er war siebenundzwanzig, aber in dem Moment sah er aus wie zwölf. Er wusste nicht, wohin mit seinen Händen. Er ließ die Schnürsenkel einfach hängen und fragte leise:

«Zu Silke?»

Ralf wurde pikiert. «Das tut hier nichts zur Sache. Ich möchte nicht, dass ihr mich verurteilt.»

«Papa, du hast Mama anderthalb Jahre lang belogen. Du findest, das gehört nicht zur Sache?»

Ich saß auf der Eckbank und strich mit dem Daumen über eine alte Kerbe in der Tischplatte, dort, wo Hannes als Kind mit dem Zirkel abgerutscht war. Ich hätte etwas sagen können. Aber da war nur diese seltsame Ruhe, als würde ich von ganz weit oben auf uns drei hinuntersehen. Auf die alte Eichentischplatte mit dem Kerzenwachs von unserem zwanzigsten Hochzeitstag. Auf die Gardinen, die Ralfs Mutter mir noch genäht hatte. Auf den Fliesenkleber an seinen Arbeitsschuhen, den ich nie ganz aus dem Teppichboden bekam.

Er zog in eine kleine Wohnung in Pasing, nicht weit von der Werkstatt. In den ersten Wochen hoffte ich dumm auf das Geräusch seines Schlüssels im Schloss. Morgens um halb sechs, wenn sonst die Welt vor mir aufwachte, lag ich da und lauschte.

Der Schlüssel kam nicht.

Stattdessen kam nach sechs Wochen eine Nachricht aufs Handy. Kein Anruf. Kein Gespräch. Drei Sätze, sauber formuliert wie eine Mahnung: «Wir müssen über die Werkstatt reden. Der Kredit übersteigt meine Möglichkeiten. Ich schlage vor, wir verkaufen.»

Da erst verstand ich, dass er nicht nur mich verlassen hatte. Er war dabei, auch das zu verkaufen, was wir zusammen aufgebaut hatten. Die Werkstatt, die ich mitfinanziert, mitgeplant, mit versorgt hatte. Die zwei Hebebühnen, die wir aus einer Insolvenzmasse in Memmingen geholt hatten. Der Vertrag mit der Spedition aus Fürstenfeldbruck, den ich damals einfädelte, weil der Chef ein alter Schulkamerad meines Bruders war. Alles sollte weg.

Und ich dachte, ich hätte ihn nur als Ehemann verloren.

An dem Abend setzte ich mich mit Hannes an denselben Küchentisch, auf dem sechs Wochen zuvor Ralfs Kaffeebecher gestanden hatte. Hannes klappte den Laptop auf und begann eine Tabelle. Miete. Gas. Rücklagen für die Heizung. Lebensmittel. Am Ende der ersten Spalte blieb eine Zahl übrig, die er rot markierte: 472 Euro. Das war, was mir monatlich blieb, wenn alles bezahlt war, aber die Werkstatt noch nicht verkauft. Kein Trinkgeld, keine Rücklage – der nackte Rest meines eigenen Gehalts, nachdem Ralfs Anteil am Haushalt weggefallen war.

«472 Euro, Mama», sagte Hannes und drehte den Laptop zu mir. «Das ist, was von dir übrig bleibt, wenn du nichts von ihm bekommst.»

Ich schrieb die Zahl auf einen Zettel und klebte ihn an den Kühlschrank. Nicht, weil ich sie brauchte, um sie mir zu merken. Sondern weil ich sie sehen wollte, jeden Morgen, bevor ich zur Arbeit ging. Das war meine Zahl. Nicht seine.

Vier Wochen später sprach ich zum ersten Mal mit Frau Dietsch. Sie war die Kreditsachbearbeiterin, die uns vor zwölf Jahren den Erweiterungskredit gewährt hatte. Eine ernste Frau mit grauem Dutt und einem Füllfederhalter, den sie nie aus der Hand legte. Ich legte ihr alle Unterlagen auf den Tisch: die Betriebsbilanz, die Privatkonten, den Grundbuchauszug, die Lebensversicherungen. Meine Hände zitterten zweimal, als ich die Mappe öffnete. Beim dritten Mal nicht mehr.

«Frau Wimmer», sagte sie, «Ihr Mann hat vor drei Monaten eine Umschuldung beantragt. Als Alleinzeichnungsberechtigter. Beinahe hätten wir zugestimmt.»

Beinahe.

Ich fragte, ob ich dagegen vorgehen könne.

Sie antwortete nicht sofort. Sie schaute in die Unterlagen, blätterte, strich mit dem Füllfederhalter über eine Zeile. Dann sagte sie trocken: «Sie sind im Grundbuch eingetragen. Ohne Ihre Unterschrift bekommen die kein Grundstück neu belastet. Punkt.»

Ich habe an diesem Nachmittag mein Gesicht in der Toilette der Sparkasse mit kaltem Wasser gewaschen. Nicht weil ich weinte. Sondern weil ich einen Moment lang glaubte, das Herz springe mir aus dem Hals.

Hannes rief an jedem zweiten Abend an. Wir rechneten zusammen, erweiterten die Tabelle, strichen Posten, verschoben Posten. Ich nannte sie im Stillen «die Überlebensliste». Die 472 Euro standen ganz oben, unterstrichen. Es war eng. Sehr eng. Und doch: Ich konnte die Wohnung halten. Die Werkstatt dagegen – die stand auf der Kippe.

Dann kam der Anruf von Ralf.

«Ich brauche deine Unterschrift», sagte er. Keine Begrüßung. Kein «Wie geht es dir». Nur ein Satz, so glatt wie die Anträge auf seinem Schreibtisch.

Ich schaute aus dem Küchenfenster. Draußen fuhr gerade die Straßenbahn die Landsberger Straße entlang. Es war halb fünf, und der Himmel über München hatte dieses grelle Herbstlicht, das alles schärfer macht, auch die Wut.

«Wann?», fragte ich.

«Donnerstag, wenn's geht. Beim Notar.»

«Gut.»

Am Donnerstag zog ich den Mantel an, den Ralf mir vor drei Jahren zum Geburtstag geschenkt hatte. Einen dunkelblauen Wollmantel aus dem kleinen Laden in der Reichenbachstraße. Ich weiß noch, wie ich damals dachte: Er sieht nach Beständigkeit aus, dieser Mantel. So dumm.

Am Notartermin saßen wir auf gegenüberliegenden Stuhlseiten, zwischen uns der Notar, ein Herr mit randloser Brille, der den Kaufvertrag vorlas, als wäre es ein Testament. Ralf lächelte angestrengt. Neben ihm saß Silke mit einer neuen Ledertasche und roch nach teurem Parfüm. Sie nahm meine Hand nicht. Sie sagte nur: «Frau Wimmer.»

Ich schob den Personalausweis über den Tisch.

Dann holte ich die Mappe heraus. Dieselbe, die ich bei mir zu Hause auf dem Küchentisch liegengelassen hatte, bis der Kaffee darauf einen halben Ring hinterlassen hatte. Der Zettel mit den 472 Euro klebte immer noch am Kühlschrank, drei Straßen weiter, aber ich hatte die Zahl im Kopf, während ich die Mappe öffnete.

«Ich unterschreibe», sagte ich.

Ralf nickte.

«Wenn du mir die Halle überlässt.»

Es wurde sehr still im Raum. Silke legte den Kopf schief. Der Notar setzte den Füller ab.

«Welche Halle?», fragte Ralf.

«Die alte. In Dachau. Die erste, die wir gemietet haben. Die steht seit zwei Jahren leer. Du weißt das. Sie ist im Grundbuch als selbstständige Einheit eingetragen.»

Er wusste es. Natürlich wusste er es. Es war die Halle, in der alles angefangen hatte. Mit dem geliehenen Kompressor und den zwei Gruben und der Eine-Hallen-Toilette, die im Winter zufror.

«Die kannst du nicht ernsthaft wollen.»

«Doch, Ralf. Genau die will ich.»

Er lachte kurz auf. Es klang nicht froh. Es klang, wie wenn ein alter Keilriemen reißt.

Ein halbes Jahr lang hatte ich gekämpft. Ein halbes Jahr lang hatte ich nachts wachgelegen, um mich zu fragen, ob ich zu hart bin, zu misstrauisch, zu alt, um allein neu anzufangen. Aber es war eine Idee, die Hannes beiläufig sagte, als wir an einem Sonntag mal wieder die Tabelle durchgingen, den Zettel mit den 472 Euro zwischen uns auf dem Tisch: «Mama, die Halle steht leer. Du könntest vermieten. Oder was Eigenes machen.»

Da stand sie plötzlich im Raum. Die Tür, die niemand abgeschlossen hatte.

Jetzt saß Ralf vor mir, und zum ersten Mal in unserem ganzen Leben hatte er Angst. Nicht vor mir. Sondern vor dem, was er verlieren konnte.

«Wenn du nicht unterschreibst, platzt der Verkauf», sagte er.

«Ich weiß.»

«Dann stehe ich mit dem Kredit bei der Bank da.»

«Ich weiß.»

Ich schob ihm den Vertragsentwurf hinüber, den mein Anwalt aufgesetzt hatte. Drei Seiten. Ich kannte jeden Absatz. Besonders den letzten: «Die Halle geht lastenfrei in das alleinige Eigentum von Petra Wimmer über.»

Ralf las. Silke beugte sich darüber. Ihr Parfüm hing im Raum wie eine Drohung.

Dann sagte Silke: «Das können wir nicht.»

Ich sah sie an. Ein einziges Mal, ganz direkt.

«Dann eben nicht», sagte ich ruhig, zog meine Mappe an mich und stand auf.

Ich war fast an der Tür, da sagte Ralf: «Warte.»

Ich blieb nicht sofort stehen. Nicht aus Berechnung. Sondern weil ich auf einmal das Zittern in meinen eigenen Knien spürte und Angst hatte, ich würde die Türklinke nicht sauber herunterdrücken.

«Warte», sagte er noch einmal. Leiser.

Ich drehte mich um.

«Dann gib mir die Halle», sagte er. «Aber dann bist du draußen.»

Ich musste lächeln, erschöpft und ein bisschen traurig, nicht spöttisch.

«Ralf, ich bin längst draußen. Das ist doch der Punkt.»

Er unterschrieb zuerst. Silke setzte ihre Unterschrift daneben, klein und verschnörkelt. Dann unterschrieb ich.

Vier Wochen später wechselte ich die Schlösser der alten Halle aus. Ich weiß noch, dass ich im Baumarkt stand und mir der junge Mann an der Kasse zwei unterschiedliche Schließzylinder geben musste, weil ich die Marken nicht auseinanderhalten konnte. Ich fuhr mit dem Rad dorthin, weil ich kein Auto mehr hatte.

Als ich vor der Halle stand, mit dem Schlüssel in der Hand, kam von irgendwoher der Geruch von kaltem Öl. Nichts Besonderes. Aber ich musste an den Morgen denken, an dem wir das Rolltor zum ersten Mal hochzogen. Ralf hatte einen Blaumann an, den ihm mein Vater geschenkt hatte – viel zu weit an den Schultern. Er drehte sich zu mir und sagte: «Ob das was wird, Petra?»

Ich weiß nicht mehr, was ich antwortete.

Ich drehte den Schlüssel um. Das Schloss öffnete sich, und einen Moment lang hörte ich nichts außer dem leisen Ticken des Vordachs, das Wind fing.

Ich wollte nicht zurückschauen. Ich schaute auch nicht zurück.

Heute wird die Halle an ein kleines Logistikunternehmen vermietet. Die Miete deckt die Nebenkosten meiner Wohnung fast vollständig ab. Ich arbeite noch in der Buchhandlung, donnerstags und freitags länger. Hannes schreibt jede Woche. Ralf hat die Werkstatt verkauft, den Kredit bedient, eine neue Autopflege-Filiale in Allach eröffnet. Er meldet sich nicht.

Neulich traf ich seine Schwester beim Einkaufen, an der Kühltheke im Edeka. Sie umarmte mich kurz, drückte mir dabei fast den Joghurt aus der Hand, und sagte, ich sehe jünger aus. Ich stellte den Becher in den Einkaufswagen und sagte: «Ach, die zehn Jahre, die er mir erspart hat.»

Sie lachte verlegen und schob ihren Wagen weiter zur Kasse.

Der Zettel mit den 472 Euro hängt noch immer am Kühlschrank, inzwischen etwas vergilbt, die Ecke nach oben gebogen. Ich habe ihn nie abgenommen. Morgens trinke ich meinen Kaffee an derselben Eckbank und sehe ihn hängen, während ich mir die Schuhe zubinde.

Abends, wenn ich die Wohnungstür abschließe, höre ich manchmal von der Halle her, drei Straßen weiter, das leise Ticken des Vordachs im Wind. Ich drehe den Schlüssel zweimal um, wie ich es immer tue, und gehe die Treppe hinauf, an der Stelle vorbei, wo früher das Leberwurstglas lag.

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Die 472 Euro auf dem Küchentisch